I Rechtliches I
ALLE BILDER UNTERLIEGEN MEINEM
EIGENTUM UND SIND URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT.
EINE VERWENDUNG JEGLICHER ART IST UNTERSAGT !
Grundsätzlich shooten wir mit Vertrag.

NUTZUNGSRECHTE

Für die beidseitig kostenfreien Shootings gilt:
Der Vertrag ist flexibel und individuell verhandelt und regelt das gegenseitige Nutzungsrecht der Bilder.
Das kann beinhalten wo und wie Bilder veröffentlicht werden dürfen oder was wie auf den Bildern zu erkennen ist - oder beides.

Für shootings, für die ich ein Model beauftrage, gilt, laut Rechtsprechung, solange nicht anders vereinbart, grundsätzlich dieser Gesetzesauszug:

"Der Fotograf beauftragt ein Model und zahlt diesem ein Honorar, dabei spielt es keine Rolle, wie hoch dieses Honorar ausfällt, und erhält somit die alleinigen Nutzungsrechte an den gemachten Aufnahmen.
Das Model kann durch den Fotografen eine oder mehrere Aufnahmen zusätzlich für nicht kommerzielle Zwecke erhalten, um diese Aufnahmen auf ihrer Modelseite zu veröffentlichen, ist dann aber verpflichtet den Namen des Urhebers zu nennen. "



Für shootings, bei denen mich ein Model bucht, gilt Ähnliches, nur umgedreht und mit der Einbeziehung des URHEBERRECHTES:

" Das Model beauftragt den Fotografen mit der Erstellung von Fotoaufnahmen und zahlt ihm ein entsprechendes Honorar für seine Arbeit.
In diesem Fall hat das Model die alleinigen Nutzungsrechte an den Bildern, ist aber aufgrund des Urheberrechtsgesetzes verpflichtet, den Fotografen als Urheber der Aufnahmen bei allen Veröffentlichungen und Verwendung in Modelsedcards o.ä. zu nennen. Unterlässt sie das, kann der Fotograf wie unten eingehend erläutert, einen Schadensersatzanspruch geltend machen. Sie verstößt bei Nicht- und/oder flaschnennung gegen geltendes Recht."



DAS URHEBERRECHT


Die Ausführungen bezüglich dieser Begrifflichkeit, beziehen sich selbstverständlich auf das deutsche Urheberrecht. Das lässt sich auf andere Länder nicht übertragen, da diese das teilweise anders regeln und das Urheberrecht bspw auch verkauft werden darf - was bei uns eben nicht der Fall ist

Was bedeutet das und welche Bedeutung hat das für die von einem Fotographen gemachten Bilder?

Das Urhebergesetz diesbezüglich ist relativ klar:
Die Nutzung fremder Fotos im Internet erfordert bekanntlich die Nennung des Urhebers. Das gewährleistet § 13 UrhG. Die Nennung soll nach § 13 S. 2 UrhG so erfolgen, wie das entsprechend der Art der Verwendung und des Mediums üblich ist. Wird das Recht des Urhebers auf Nennung durch Nicht- oder Falschbenennung verletzt, begründet dies Ansprüche auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz gemäß § 97 Abs. 1, Abs. 2 UrhG. Zudem kann der Beschädigte üblicherweise aufgrund der unterlassenen Urhebernennung einen 100 %-igen Aufschlag auf den Schadensersatzanspruch verlangen.

D.h. für die abgelichtete Person, im Hinblick auf die Verwendung der Bilder, im Klartext:
Wenn sie die Bilder auf Internetplattformen und/oder Foren verwendet, macht sie sie automatisch Dritten zugänglich.
In der Konsequenz heißt das:
Der Name/Künstlername/Firmenname oder Nickname des Fotographen ist grundsätzlich zu nennen !!
Das ist völlig unabhängig davon, ob das Logo oder der Name des Bilderstellers im Bild eingebettet ist - er muss trotzdem genannt werden!!!

Alternativ bietet der Gesetzgeber die mögliche Variante an, einen Link auf die Seite oder das Profil des Fotographen anstatt des Namens zu verwenden/anzubringen.

Andere Alternativen oder gar der Verzicht der Nennung des Urhebers bedürfen AUF JEDEN FALL einer Regelung mit dem Bildersteller.

Im Falle einer Missachtung dieses Gesetzes - sprich: einer Nichtnennung, kann der Fotograph der Veröffentlichung des Bildes durch das Model widersprechen und die Veröffentlichung verbieten. Wird dieser Abmahnung nicht Folge geleistet, steht dem Urheber ein zu ermittelnder Schadensanspruch zu.

Desweiteren verhält es sich so, dass die Nennung des Models (insofern das seitens des Models überhaupt gewünscht ist) wiederum keine Pflicht für den Fotographen ist. Ob oder ob nicht oder ob er einem diesbezüglichen Wunsch d. Models entspricht, entscheidet gesetzlich alleine der Ersteller (ggf natürlich in Absprache mit dem Model).

Natürlich betrifft das alle Shooting-Arten auch das beidseitig kostenfreie TFP-Shooting.


Fazit:
Solange der Fotograph nicht ausdrücklich NICHT genannt werden möchte oder eben einer Nichtnennung zustimmt, ist er auf jeden Fall zu nennen!

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